Ramona Hapke

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Journalist, Blogger & Publisher

Datenbank mit Adminer sichern

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Die Exportfunktion von WordPress ist sehr nützlich, besonders wenn sich das Blog mit Beiträgen gefüllt hat. Aber nicht alle Daten werden exportiert. Auf der WordPress-Website wird ausdrücklich darauf hingeweisen, dass Uploads und Bilder nicht gesichert werden. Auf der sicheren Seite ist ein Blogger, wenn er die gesamte Datenbank regelmäßíg exportiert, beispielsweise mit dem Servertool phpMyAdmin. Allerdings war ich schon manches Mal ratlos, wenn Kunden keinen Zugang zu phpMyAdmin hatten. Erst neulich entdeckte ich das Plugin „Adminer“ von Frank Bültge und kann damit auch die Datenbanken meiner Kunden ziemlich problemlos sichern.

Schritt für Schritt

Die hier beschriebene Vorgehensweise beschreibt Bültge übrigens auch in seinem Video-Training zu WordPress.

1. Plugin-Liste aufrufen => oben auf Installieren klicken
2. im Suchfeld „bueltge“ eingeben, so finde ich es am schnellsten
3. in der Liste mit den vorgeschlagenen Bültge-Plugins Adminer suchen
4. ggf. auf Details klicken, um zu überprüfen, welche WP-Version das Plugin benötigt
5. im Detailfester oder im Plugin-Fenster nun auf „Jetzt installieren“ klicken
6. Plugin aktivieren
7. unter „Werkzeuge“ befindet sich nun der Eintrag „Adminer“, der zur Sicherung der Datenbank aufgerufen wird; die Datenbankinformationen wurden bereits ausgelesen, nicht wundern …
8. Adminer starten
9. Einstellungen im Adminer vornehmen und Datenbank in gewünschter Form (anzeigen, als Datei speichern usw.) sichern
10. Fenster schließen

Import
Falls Fehler in der Bedienung von WordPress aufgetreten sind oder aus anderen Gründen (z. B. Blog-Zusammenführung) die gesicherte Datenbank eingespielt werden muss, kann der Blogger über Adminer die Datenbank zurücksichern. Wie es sich verhält, wenn eine Datenbank eines anderen Blogs importiert wird, kann ich nur vermuten: Die ursprünglichen Daten gehen verloren. Ein Anhängen (wie beispielsweise eine Anfügeabfrage mit Access), das ja gewollt sein kann, findet nicht statt. Hierzu würde ich gerne den Plugin-Entwickler zu Wort kommen lassen.

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