Nofollow – dofollow

Geschrieben von am Dienstag, 1. Februar 2011 um 18:42

Wer auf Websites Kommentare hinterlässt, möchte sich – so der Normalfall – an einer Diskussion beteiligen, also Meinungen äußern, Fragen stellen bzw. beantworten. Nicht wenige wollen lediglich einen Backlink generieren, um den Traffic zur eigenen Internetseite oder zu der eines (zahlenden) Auftraggebers zu erhöhen. Von dieser Art der Backlink-Generierung, besser gesagt Spam, werden Blogger regelmäßig heimgesucht. Oftmals sind es keine manuellen Einträge, sondern Spam-Bots, die Blogs mit „Kommentaren“ zumüllen.

Trotz zahlreicher Vorkehrungen, wie Plugins zum Schutz vor Kommentar-Spam und bestimmte Sicherheitseinstellungen rutschen immer wieder mal Spam-Kommentare durch, die der Website-Betreiber manuell löschen muss; das ist nervig und zeitraubend.

Eigentlich bringt Kommentar-Spam nicht wirklich was für die Linkpopularität, denn standardmäßig kennzeichnet beispielsweise das Blog-System WordPress die Kommentar-URLs mit dem Nofollow-Attribut. Diese Links werden von Suchmaschinen nicht indexiert, bekommen also keinen Linkjuice, aber sie schaden auch nicht, sie sind ja aktiv und anklickbar.

MĂĽll erkenne ich sofort, der wird gnadenlos rausgeworfen. Die wirklich konstruktiven Kommentare werde ich kĂĽnftig mit “dofollow” belohnen.

Für WordPress existieren mehrere Methoden, um von „nofollow“ auf „dofollow“ umzustellen. (Anmerkung: „Dofollow“ ist kein offizielles Attribut, es hat sich als Begriff jedoch etabliert.) Der Webmaster kann die Datei comment-template.php im Ordner wp-includes entsprechend ändern. Er muss dies aber nach jedem WordPress-Update wiederholen. Weniger aufwändig ist der Einsatz eines Plugins.

Wer auf „dofollow“ umstellt, sollte einfach mal beobachten, wie sich das auf den PR (PageRank bei Google) seiner Seiten auswirkt. Suchmaschinen-Experten können sicher mehr dazu sagen.

In einem besonderen Fall setze ich Links immer auf „nofollow“, um nicht von Google abgestraft zu werden: bei Werbung, also bei bezahlten Links.

Ăśbrigens bestätigte der WordPress-Entwickler Frank BĂĽltge gegenĂĽber der Redaktion Hapke Media, dass sich in Bezug auf “nofollow” auch in der neuen WP-Version 3.1 nichts ändert.

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Kategorie » Blog,E-Business «

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3 Kommentare

  1. Linkjuice – der Saft des Webseiten-Lebens Hapke Media

    Dienstag, 1. Februar 2011 um 17:56 Uhr via pingback

    [...] in Kommentaren und PR-Artikeln kostenlos Backlinks zu generieren. In meinem Beitrag „Nofollow – dofollow“ gehe ich darauf [...]

  1. gravatar

    Dieter

    Dienstag, 1. Februar 2011 um 10:52 Uhr via website

    Deine Aussage: “Wer auf „dofollow“ umstellt, sollte einfach mal beobachten, wie sich das auf den PR (PageRank bei Google) seiner Seiten auswirkt.” läßt sich aber schwer nachvollziehen, wenn man im Ranking auf Null steht … so wie ich bzw. mein Blog.

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  2. gravatar

    Sebastian

    Dienstag, 1. Februar 2011 um 09:48 Uhr via website

    Der PR ist seit langem kein verlässlicher Indikator mehr um seine SEO-Power zu checken. Hier sollte man sich anderer Indikatoren bedienen – selbst Google wertet in verschiedenen Kontexten den PR nicht oder gegenĂĽber frĂĽher stark vermindert.

    Antworten

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