Für ein Kundenprojekt stehen ein WP-Update UND ein Theme-Update an. Beim Theme habe ich ein wenig Bauchscherzen, denn der Entwickler muss mit seinem Release etliche schwerwiegende Fehler ausbügeln, hoffentlich hat er keinen vergessen …
Jeder Webmaster weiß, dass vor einem Update die Datenbank gesichert werden muss. Zusätzlich exportiere ich auch die XML-Datei und sichere den Uploads-Ordner und weitere Ordner, die einige Plugins anlegen, wie z. B. Shop-Plugins, Galerie-Plugins.
Obwohl ich meist keine Probleme bei Updates hatte, kam es bei dem einen oder anderen Blog doch zu Konflikten, obwohl fast ähnliche Plugins installiert waren. Daher deaktiviere ich Plugins bei Kundenprojekten vor Updates immer. WordPress Deutschland schreibt:
… alle Theme- und Pluginentwickler sind aufgefordert die Kompatibilität zu der neuen Version zu überprüfen.
Um auf der sicheren Seite zu sein, was ja auch bedeutet, sich ggf. ‘ne Menge Ärger und Arbeit zu sparen, habe ich heute das Kunden-Blog auf XAMPP übertragen, einen lokalen Server.
In kurzen Schritten möchte ich für alle Interessierten diese Prozedur nachzeichnen, die XAMPP-Installation berücksichtige ich hier aber nicht extra. Der Server muss laufen (running …):
Dateien kopieren
Alle Dateien des Root-Verzeichnisses (Dateien innerhalb z. B. httdocs, html o. ä.) nach [Festplatte]xampphtdocsmeinblog kopieren. [meinblog] steht hier für den Namen des Blogs (ohne .de o. ä.!).
wp-config.php bearbeiten
Der Datenbankname kann gleich bleiben. Geändert werden müssen der Datenbank-User =>root sowie das Passwort => kein Passwort.

Datenbank importieren
Bevor man eine Datenbank importiert kann, musste sie natürlich zunächst exportiert werden. Dazu benutze ich das Plugin Adminer von Frank Bültge. Wenn ich es nicht mehr brauche, deaktiviere ich es wieder im Backend.
Unsere nächste wichtige Adresse ist nun http://localhost/phpmyadmin/ => importieren => Datenbank auf der Festplatte auswählen und OK.

Datenbank bearbeiten
Zwei Einträge müssen in der Datenbank in der Tabelle wp-options geändert werden: siteurl sowie home. Dort muss es jeweils heißen: http://localhost/[meinblog].
Links wp-options auswählen, Eintrag suchen => Bearbeiten => speichern.
Seiten durchblätern, um den Eintrag siteurl bzw. home zu finden.
Lokales Blog aufrufen
1) http://localhost/[meinblog]/wp-admin => einloggen
2) Einstellungen => allgemein: Hier steht nun http://localhost/[meinblog].
3) Einstellungen => Permalinks => aktualisieren.
Jetzt müssen nur noch die oben erwähnten Updates funktionieren, dann kann ich mich an die Live-Seite wagen.

