Bedrohungen im Internet – Sophos Threat Report zeigt Schlüsseltrends auf

Die Lage: alarmierend. Das war sie bisher schon. Doch sie verschärft sich weiter:

Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich weiter – rasant, in großem Ausmaß und immer weniger vorhersehbar. Die einzige worüber wir echte Gewissheit haben, ist das, was in diesem Moment passiert,

sagt John Shier, Senior Security Advisor bei Sophos. Das Unternehmen mit Hauptsitz im englischen Oxford, ein weltweit führender Anbieter von Next-Generation-Cybersicherheit, schützt mehr als 400.000 Unternehmen jeder Größe in über 150 Ländern vor den neuesten Cyberbedrohungen. Sophos stellt seine innovativen, gewerblichen Technologien auch Privatanwendern via Sophos Home zur Verfügung. Wie wichtig der Schutz privater wie unternehmerischer Systeme ist, zeigt Sophos in seinem jüngsten Threat Report 2020. Hier einige Auszüge:

Ransomware-Angreifer setzen verstärkt auf automatisierte aktive Angriffe

Diese Angriffe wenden vertrauenswürdige Management-Tools von Unternehmen gegen sie, umgehen Sicherheitskontrollen und deaktivieren Sicherungskopien, um so in kürzester Zeit maximale Auswirkungen zu erzielen.

Quelle: Sophos

Unerwünschte Apps rücken näher an Malware heran

Nachdem in diesem Jahr zunehmend Android Fleeceware-Apps, die Abonnements missbrauchen, sowie immer mehr heimliche und aggressive Adware zum Einsatz kamen, zeigt der Threat Report, wie diese und andere potenziell unerwünschte Apps (PUA) – z.B. Browser-Plug-Ins – auch in Zukunft zu Maklern für die Bereitstellung und Ausführung von Malware und dateifreien Angriffen werden. 

Die größte Sicherheitslücke für Cloud Computing ist die Fehlkonfiguration

Da Cloud-Systeme immer komplexer und flexibler werden, steigt das Risiko von Bedienungsfehlern durch die Betreiber. In Kombination mit einem generellen Mangel an Transparenz werden Cloud-Computing-Umgebungen so zu einem vorhersehbar beliebten Ziel für Cyberangreifer.

Maschinelles Lernen zur Bekämpfung von Malware wird selbst angegriffen

2019 war das Jahr, in dem sich das Potenzial von Angriffen auf Sicherheitssysteme zeigte, die durch Machine Learning unterstützt werden. Die Forschung hat gezeigt, wie diese Systeme möglicherweise ausgetrickst werden können und wie Machine Learning angewendet werden kann, um sehr überzeugende gefälschte Inhalte für das Social Engineering zu generieren. Gleichzeitig wenden wiederum auch die Verteidiger maschinelles Lernen auf die Sprache an, um bösartige E-Mails und URLs zu erkennen. Es ist zu erwarten, dass dieses fortgeschrittene Katz- und Mausspiel in Zukunft immer beliebter wird.

Aus dem Netz ins Netzwerk und weitere Themen

Weitere Bereiche, die im Bedrohungsbericht 2020 behandelt werden, sind die Angriffe, die zunehmend unbemerkt über das Internet auf daran angeschlossene Geräte und Dienste erfolgen, die Rolle des Remote Desktop Protocol (RDP) als eine anhaltend beliebte Einstiegsluke für Angreifer sowie der weitere Vormarsch automatisierter aktiver Angriffe (AAA).

Quelle: Sophos
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