COVID-19 – Cyberkriminelle bauen exponentiell wachsende Spamming- und Phishing-Infrastruktur auf

Wie das Unternehmen SophosLabs meldet, hat die Erkrankung COVID-19 in den letzten zwei Monaten eine unübersehbare Spur im Domain-Namensraum hinterlassen. Die großen Zertifikatsinstanzen haben einen signifikanten Anstieg von SSL-Zertifikaten registriert – und zwar für Domänennamen, die Corona oder Covid enthalten.

In den vergangenen Monaten stige die Zahl an neuen Zertifikaten mit diesen Begrifflichkeiten exytrem stark an. Es liegt nahe, dass ein Großteil dieser Zertifikate zu zweifelhaften Zwecken genutzt werden könnte.
Zwischen dem 8. Februar und dem 24. März sind es insgesamt 42.578 neu registrierte Domainnamen, die Covid oder Corona aufweisen.

Grafik: SophosLabs
SophosLabs hat bislang über 60 zweifelsfrei schadhafte Domains entdeckt, einige davon sind mittlerweile schon wieder untergetaucht.

Die verbleibenden Domains, wie z.B.corona-virus-map.net oder corona-map-data.com sind aktiv mit Malware-Downloads verlinkt und damit eindeutig Cyberkriminellen zuzuweisen,

so Michael Veit, IT-Security-Experte bei Sophos. Zudem sei diese Liste sicherlich nur die Spitze des Eisberges. Der Informationsbedarf rund um die Pandemie werde von den Hackern schamlos ausgenutzt, wie bereits die Untersuchungen zu verschiedenen Phishing-Attacken gezeigt habe.

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