Ramona Hapke

Ramona Hapke

Journalist, Blogger & Publisher

Das doppelte Lottchen und Pokémon GO

Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Share on xing
XING

Der Pokémon-Hype schlägt alle Rekorde. Derzeit gibt es kaum eine App, die so beliebt ist wie Pokémon GO . Das freut auch die Cyberkriminellen, denn sie haben nun leichtes Spiel mit dem Spiel!

Quelle: Sophos
Quelle: Sophos

Die Android-Version von Pokémon GO taucht mittlerweile auf verschiedenen Download-Quellen auf, und das in modifizierter Form, haben die SophosLabs entdeckt: Die gefakte App

… sieht aus wie das Original, lässt sich spielen wie das Original, ist aber mit der Android-Spyware „DroidJack“ ausgerüstet. Diese kann User über die Kamera beobachten, sie via GPS verfolgen, auf die Text-Messages zugreifen, die Gespräche belauschen und noch einiges mehr.

Anders bei iOS-Geräten, hier kann die App nur aus dem offiziellen App-Store installiert werden.

Selbst für Spezialisten ist es nicht immer leicht, die richtigen von den falschen Apps im Google Play Store zu unterscheiden. Warum das so ist, erklärt der Artikel Fake Pokémon GO app watches you, tracks you, listens to your calls von Paul Ducklin.

Wissen, wo man hinschauen muss
Im Abschnitt Spot the difference wird der Unterschied zwischen echt und falsch deutlich: Bei der Installation holt sich die gefakte App weitreichende Rechte.

The functionality of these added DroidJack parts are, indeed, what their names suggest.

Quelle: Sophos
Quelle: Sophos

Einige Dinge sollten Nutzer immer auf dem Schirm haben, wenn sie mit dem Mobilgerät im Internet unterwegs sind:

  • Apps nur von vertrauenswürdigen Quellen, wie Google Play herunterladen (Wobei hundertprozentiger Schutz hier auch nicht gewährleistet ist.)
  • keine Anwendungen mit schlechter oder gar keiner Reputation nutzen
  • Antivirus-Progamm für Android installieren
  • Geschäftliches und Privates auch auf dem Smartphone trennen, am besten verschiedene Geräte verwenden (Viele Chefs haben Regeln für ihre Mitarbeiter aufgestellt, manche aber leider nicht.)

Weitere Beiträge

Keine Texte für lau

„How dare you!“ Wenn diese Worte Harlan Ellison über die Lippen kommen, dann aber richtig deutlich und mit

Was gehört (nicht) in die Pressemappe?

Es gibt sie noch, die „klassischen“ Pressemappen: Auf Messen und Presseveranstaltungen werden sie gedruckt überreicht oder liegen in

Bezahlschranken – Geht die Rechnung für Autoren auf?

Was bleibt einem Blogger übrig, wenn er eine Bezahlschranke vor seinen Content setzt? Im Beitrag stelle ich eine beispielhafte Rechnung anhand von drei Lösungsansätzen auf und betrachte dazu sowohl die Nutzung eines Plugins auf dem eigenen Webspace als auch Lösungen von Drittanbietern. Mircopayment, kleine Beträge für den Zugriff auf Inhalte, lohnt sich das für Content-Produzenten? Wie hoch sind die Kosten für die Bezahlabwicklung?

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
0/5